Mackensen-Areal

Nutzung:

Wohnbauten

Ort:

Hildesheim

Jahr:

2017

Status:

Wettbewerb

Fotos:

NGA, Felix Rutenbeck


Im neuen und grünen Stadtteil auf dem ehemaligen Gelände der Mackensen-Kaserne folgt das geplante Areal in seiner Kubatur und Setzung dem städtebaulichen Gesamtkonzept des Masterplans. Der viergeschossige Block ist von einer Fuge in Nord-Süd-Richtung  aufgelockert. 74 Wohnungen umschießen den Hof an drei Seiten und definieren einen privateren Innenhof. Ein Riegel, bestehend aus 10 Stadthäusern und 10 darüber liegenden Maisonette-Wohnungen, schließt den Hof zum Westen. Unterschiedliche Wohnungstypen bieten für eine Vielfalt von Bewohnern neuen Raum. Fünf separat erschlossene Vierspänner mit jeweils 2-, 3-, sowie 5-Zimmerwohnungen bieten Raum für insgesamt 74 Wohnungen. Davon erfüllen 23 2-Zimmerwohnungen, sowie 9 3-Zimmerwohnungen die Anforderungen für öffentliche Wohnraumförderung. Die weiteren Wohnungen bieten den Seitens des Auslobers gewünschten frei vermietbaren Wohnraum. Ein gemeinsamer Zugang zum Innenhof führt über die Nord-Süd-Fuge. Der Hof ist in private Gärten und eine zentrale Grünfläche gegliedert und bietet Aufenthalts- sowie Ausblicksqualitäten für die hofseitigen Wohnungen. So kann der grüne Innenhof zum Treffpunkt für die neuen Bewohner der Geschosswohnungen und Stadthäuser werden. Offene Wohn- und Essräume, die mit den Küchen verbunden werden können, sind zentraler Punkt des Wohnkonzepts. Großzügige Loggien erweitern diesen Raum auch visuell zusätzlich nach außen in den grünen Innenhof und sorgen für hohe Lichtqualitäten. Die Erdgeschosswohnungen sind über Terrassenzugänge mit den privaten Gärten und dem Innenhof verbunden. Im Erdgeschoss liegen Räume für Fahrräder der Bewohner. Hier sind jeweils größere 5-Zimmerwohnungen auch für Familien vorgesehen. Die westliche Bebauung entwickelt einen neuen Stadthaustypus: Stadthäuser für Familien liegen erdgeschossig, Maisonettehäuser sind darüber angeordnet und werden über ein zentrales Treppenhaus mit Anbindung an einen Laubengang erschlossen. So sind 20 Wohneinheiten mit knapp 130m2 individueller Wohnfläche möglich. Das massive Fassadenbild leitet sich aus den durch die Durchgänge, tiefen Fensterlaibungen und Loggien entstehenden Einschnitten, sowie Vorsprüngen ab. Diese Massivität wird durch eine zur Straße hin rot geklinkerte Fassade verstärkt. Die Verbände wechseln zwischen horizontal und vertikal gemauerten Bereichen, um Lebendigkeit zu erzielen. Im Innenhof ist die Fassade im Besenstrich weiß verputzt und bietet somit einen freundliche, helle Aufenthaltsqualität für die Bewohnerschaft des neuen Wohnblockes.